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RE/MAX-ImmoSpiegel 2016: Höhenflug am Immobilienmarkt hält weiter an

01.03.2017
RE/MAX-ImmoSpiegel 2016: Höhenflug am Immobilienmarkt hält weiter an

RE/MAX-ImmoSpiegel 2016: Höhenflug am Immobilienmarkt hält weiter an
Beitrag vom: 01.03.2017
2016:
Erstmals über 120.000 Immobilienverkäufe
Umsatzplus von +14,2% beim Wert der verkauften Immobilien
teuerste Immobilie kostete 169 Mio. Euro.

Enorm starke Städte: Wien (19.490 Kaufverträge; 8,22 Mrd. Euro), Graz (4.877 Objekte; 1,14 Mrd. Euro), Salzburg (2.519 Verbücherungen; 940 Mio. Euro), Innsbruck (2.145 Objekte; 577 Mio. Euro) und Linz (2.111 Immobilien um 622 Mio. Euro), Klagenfurt (1.802 Liegenschaften, 351 Mio. Euro)
Land-Bezirke: Die meisten Immobilien-Bewegungen in Land-Bezirken waren auch 2016 in unmittelbarer Nähe von Landeshauptstädten oder der Bundeshauptstadt: Innsbruck-Land verzeichnet 2.528 Transaktionen, Graz-Umgebung 2.351, Wien-Umgebung 2.231, Salzburg-Umgebung 2.214, Baden 2.089, Gänserndorf 2.001, Mödling 1.981, Wels (Stadt+Land) 1.949 und Villach (Stadt+Land) 1.937. Lediglich der Bezirk Vöcklabruck mit 1.823 Verbücherungen ist ohne großen Nachbarn.
Umsatzstärkste Bezirke außerhalb der Landeshauptstädte: Kitzbühel (717 Mio. Euro), Innsbruck-Land (596), Mödling (591), Wien-Umgebung (584), Salzburg-Umgebung (572), Baden (467), Linz-Land (463), Graz-Umgebung (454), Feldkirch (443), Zell/See (430), Dornbirn (380), Wels (372), Vöcklabruck (361) und Villach (352 Mio. Euro).
Wiener Bezirke mit den meisten Immobilien-Verkäufen: 22. Donaustadt (2.009), 10. Favoriten (1.778), 21. Floridsdorf (1.388), 2. Leopoldstadt (1.209) und 14. Penzing (1.122).
Stärkste Bezirke in Wien nach verkauftem Immobilienwert: 3. Landstraße (723 Mio. Euro), 22. Donaustadt (649), 10. Favoriten (642), 1. Innere Stadt (544), 21. Floridsdorf (510) und 19. Döbling (491 Mio. Euro).
Schlusslichter im österreichischen Bezirks-Ranking bei den Transaktionen: Wien 8 (Josefstadt) mit 182 Verbücherungen, gefolgt von Wien 1 (Innere Stadt) mit 201, Lilienfeld in NÖ (282), Tamsweg in Salzburg (289), Eferding in Oberösterreich (327), Hermagor in Kärnten (376), Scheibbs in Niederösterreich (379) und Murau in der Weststeiermark mit 394 Verbücherungen
Die teuersten verbücherten Immobilien in Österreich 2016: In Wien: ein Hotelkomplex um 169 Mio. Euro, ein Zinshaus um 80 Mio. Euro, ein EKZ-Anteil um 58 Mio. Euro, eine Bauland-Reserve um 58 Mio. Euro, ein Zinshaus um 48 Mio. Euro und ein Zinshaus in Salzburg um 42,5 Mio. Euro.

121.436 Immobilienverkäufe im Wert von 26,87 Mrd. Euro wurden 2016 im Amtlichen Grundbuch in ganz Österreich registriert, meldet RE/MAX, Österreichs größtes Immobilien-Experten-Netzwerk.

Dies sind um +8,3% mehr Immobilienkäufe als im bisherigen Rekordjahr 2015, ein Viertel mehr als 2014 und beinahe um die Hälfte mehr als im Jahr 2013. Der Wert der Immobilienverkäufe stieg von 2015 auf 2016 um 3,4 Mrd. Euro auf 26,9 Mrd. Euro. Das sind um +14,2% mehr als der bisherige Rekordwert aus dem Vorjahr und ein Drittel mehr als 2014.

„Der Immobilienmarkt floriert so gut wie noch nie zuvor“, erläutert Bernhard Reikersdorfer, MBA, Geschäftsführer von RE/MAX Austria. „2016 kamen mehr Immobilien auf den Markt, die Nachfrage war ungebrochen gut, das Zinsniveau noch immer historisch niedrig und an sicheren Geldanlagemöglichkeiten herrschte weiterhin ein Mangel. All diese Komponenten führten zu einem neuen Rekordjahr am österreichischen Immobilienmarkt.“

Auch für 2017 erwartet Reikersdorfer wieder ein gutes Jahr für den österreichischen Immobilienmarkt. „Die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind weiterhin gut und sprechen für ein gutes Immobilien-Jahr. Ob das Rekordjahr 2016 heuer nochmals getoppt werden kann, bleibt abzuwarten, aber ich freue mich, sollte ein weiteres Rekordjahr folgen“, erklärt Reikersdorfer weiter.

Als verlässlichste aller Immobilienkauf-Datenquellen liefert wieder das Amtliche Grundbuch die öffentlich zugänglichen Kaufverträge. IMMOunited Roland Schmid erfasst sie in der Kaufvertrags-Sammlung und RE/MAX Austria Research analysiert sie lückenlos für ganz Österreich und veröffentlicht den RE/MAX-ImmoSpiegel.

Oberösterreich:
Oberösterreich hat 2016 den dritten Bundesländer-Rang im Immobilien-Umsatz zwar komfortabel halten können, den Stockerlplatz nach der Anzahl aber wieder an die Steiermark verloren.

17.610 verkaufte Objekte, das sind um 961 (+5,8%) mehr als 2015. Der Immobilienwert der 2016 verbücherten Transaktionen betrug 3,3 Mrd. Euro, also 483 Mio. Euro (+17,1%) mehr als noch im Jahr zuvor.

Die Landeshauptstadt ist natürlich sowohl bei der Anzahl der Immobilien-Deals als auch beim Geldstrom vorne: 2.111 Verbücherungen mit einem Transaktionswert von 622 Mio. Euro wechselten 2016 die Besitzer.

Nach den Immobilien-Bewegungen führt die Bezirksliste Wels (Stadt+Land) mit 1.949 Transaktionen an, gefolgt von Vöcklabruck (1.823), Linz-Land (1.705), Gmunden (1.529), Braunau (1.316), Steyr Stadt+Land (1.088) und Urfahr-Umgebung mit 989 Verbücherungen. Dahinter folgen Grieskirchen (821), Ried/Innkreis (745), Kirchdorf (699), Rohrbach (684), Freistadt (641), Perg (632), Schärding (551) und Eferding (327).

In Euro bedeutet das Immobilienverkaufsumsätze von 463 Mio. in Linz-Land, 372 Mio. in Wels (Stadt+Land), 361 im Bezirk Vöcklabruck und 308 Mio. im Bezirk Gmunden. Mit gebührlichem Abstand folgen Steyr (Stadt+Land) mit 180 Mio. Euro, dahinter Urfahr-Umgebung (178), Braunau (171), Ried (110) und Grieskirchen (101). Die 6 Bezirke unter der 100 Mio. Euro Marke, nämlich Kirchdorf und Perg (jeweils 91 Mio. Euro), Freistadt (86), Schärding (69), Rohrbach (54) und der Bezirk Eferding (50) sind zusammen beinahe so umsatzschwer wie der Bezirk Linz-Land.

Der Anzahl nach liegen 9 Bezirke im Plus und 6 im Minus. Stärkste Ausreißer nach oben waren 2016 Wels (+42,0%), Rohrbach (+20,2%) und die Stadt Linz (+19,8%), nach unten Eferding (-17,8%), Freistadt (-12,8%) und Ried im Innkreis (-12,5%).

Mit 41 Mio. Euro war in Linz ein Gebäudeareal in der Wiener Straße und dem Ebelsberger Schlossweg, landläufig bekannt als die Hiller-Kaserne, die mit Abstand größte Transaktion in Oberösterreich und damit auch die Nummer 8 unter den Top-Ten-Deals in Österreich. Nur halb so teuer ein Gebäudekomplex mit 41.000 m² in der Linzer Hafenstraße um 21,9 Mio. Euro. Dagegen kostete ein bekannter Logistik- und Handelsbetrieb in Traun 18,2 Mio. Euro und ein Gebäude auf dem Linzer Tummelplatz 17 Mio. Euro.

Mehr Zahlen und alle Grafiken unter www.remax.at/immobilien/immospiegel/#oberoesterreich.

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